Dichte Innenstadtquartiere im Kesselgrund

Leistung im Bezirk

Schließanlage Stuttgart-Mitte

Im Kesselgrund treffen viele Nutzergruppen auf wenige gemeinsame Türen: Bewohner, Verwaltung, Reinigung, ein Laden im Erdgeschoss, manchmal eine Praxis darüber. Genau dieser Zuschnitt ist der Grund, warum eine Anlage hier fast immer die richtige Antwort ist.

Monteur montiert ein Zutrittspanel an einer grauen Tür
Zutrittspanel
  • Viele NutzergruppenBewohner, Verwaltung, Reinigung, Gewerbe.
  • Wenige gemeinsame TürenHauseingang, Keller, Müll- und Fahrradraum.
  • Abgestufte BerechtigungenNicht jeder soll überall hin.

Warum hier anders

Hoher Mietwohnungsanteil trifft auf Geschäftsbau

Das ist die Besonderheit des Kesselgrunds — und sie macht den Zuschnitt einer Anlage komplizierter als in einem reinen Wohnhaus.

In einem Innenstadtquartier wohnt ein großer Teil der Menschen zur Miete, und die Fluktuation ist entsprechend hoch. Jeder Wechsel wirft dieselbe Frage auf: Welche Schlüssel gehen zurück, welche bleiben im Umlauf, und wer kann das noch nachvollziehen?

Dazu kommt der Geschäftsbau. Ein Laden an der Königstraße, eine Praxis im ersten Stock, ein Büro im dritten: alles Nutzergruppen mit eigenen Zeiten, eigenem Personal und einem Zutrittsbedarf, der sich nicht mit dem der Bewohner deckt.

Der dritte Faktor ist die alte Substanz. In den Gassen des Bohnenviertels und in den Wohnquartieren des Heusteig- und Kernerviertels sitzen betagte Schlösser — und die geben bei einer Umstellung oft den Takt vor. Mehr zum Bezirk: Stuttgart-Mitte im Kesselgrund.

Elektronisches Türschloss mit Tastenfeld an einer Holztür
Elektronisches Schloss

Leistungsumfang hier

Sechs Türen, die in einem Innenstadtobjekt zusammengehören

Jede davon steht im Schließplan in einer eigenen Zeile — und für jede gibt es eine andere Antwort darauf, wer sie öffnen darf.

Hauseingang

Die Tür, die alle brauchen. Ausgangspunkt jeder Planung — und die einzige, bei der es nie eine Ausnahme gibt.

Keller und Kellerabteile

Ein gemeinsamer Zugang, dahinter abgeschlossene Einzelabteile. Zwei Ebenen an derselben Treppe.

Müllraum

Braucht neben den Bewohnern auch die Entsorgung und häufig die Reinigung — aber niemand davon die Wohnungen.

Fahrradraum

Der Raum, für den es fast nie eine geschriebene Regel gibt, bis jemand eine aufschreibt.

Büroeinheit

Eigene Zeiten, eigenes Personal, oft eigener Zugang von der Straße. Im Plan eine eigene Nutzergruppe.

Ladentür und Wohnungs­türen

Die Ladentür gehört dem Gewerbemieter, die Wohnungstür der jeweiligen Partei. Beide sind im Plan, aber ohne Übergriff.

Zuschnitt

Zentral­schließ­anlage oder General- und Haupt­schlüssel­anlage?

Im Innenstadtobjekt entscheidet nicht die Zahl der Türen, sondern die Frage, ob es Bereiche gibt, die nicht allen offenstehen.

Reines Wohnhaus

Zentral­schließ­anlage

Alle Bewohner öffnen die gemeinsamen Türen, jede Partei zusätzlich ihre eigene Wohnungstür. Einfach zu verwalten und leicht zu erklären.

  • Passt, solange alle Bewohner dieselben Räume nutzen dürfen
  • Ein Schlüssel je Partei statt eines Bundes
  • Erweiterung bei Mieterwechsel unkompliziert

Gemischt genutztes Haus

General- und Haupt­schlüssel­anlage

Sobald Laden, Büro oder Technikräume dazukommen, braucht es Stufen: Verwaltung und Hausmeisterdienst mehr, Gewerbemieter anderes, Bewohner wieder anderes.

  • Nötig bei Technik- und Heizungsräumen oder abgetrenntem Gewerbe
  • Verwaltung und Hausmeisterdienst bekommen eine eigene Stufe
  • Braucht eine klare Regel, wer die übergeordneten Schlüssel führt

Die technischen Details beider Zuschnitte: Gleichschließung und Generalhauptschlüssel.

Plan vorBestellung

Ablauf

Fünf Schritte im Innenstadtobjekt

Die Bestandsaufnahme steht am Anfang — im Kesselgrund vor allem deshalb, weil hier selten jemand vollständig weiß, welche Schlüssel im Umlauf sind.

  1. Bestandsaufnahme vor Ort

    Alle Türen des Objekts, vorhandene Zylinder, System und Hersteller, existierende Sicherungskarten.

  2. Schließplan

    Türen gegen Nutzergruppen — inklusive der Fälle, die selten vorkommen und später Ärger machen.

  3. Abstimmung mit der Verwaltung

    Beziehungsweise Beschluss der Gemeinschaft. Das braucht Vorlauf und gehört vor die Bestellung.

  4. Montage nach Plan

    Zylinder maßgleich zu den vorhandenen Türen — im Altbestand des Kesselgrunds nie nach Katalog.

Der fünfte Schritt ist die Ausgabe mit Dokumentation: Datum, Schlüsselnummer, Empfänger, Quittung. Bei hoher Fluktuation ist das der einzige Weg, nach zwei Jahren noch zu wissen, wer welchen Schlüssel hat.

Nachbarn

Ringsum am Kesselrand

Vier innere Bezirke grenzen an den Kesselgrund — alle vier mit eigenen Objekttypen.

Alle zwölf Bezirke stehen im Fußbereich.

Kostenlose Beratung

Bedarfsklärung läuft telefonisch — mit einer groben Türliste als Vorbereitung

Bewusst kein Formular: Ein Schließplan lässt sich nicht ankreuzen. Er entsteht aus einem Gespräch über Türen, Nutzergruppen und das, was heute schon im Umlauf ist. Die Klärung ist kostenlos und unverbindlich.

  • Kostenlos und unverbindlich, auch ohne Auftrag.
  • Kein Konfigurator — der Zuschnitt kommt aus dem Gespräch.
  • Verbindliche Auskunft, bevor irgendetwas bestellt wird.

Kostenlose Beratung

Womit Sie ein Innenstadtobjekt vorbereiten

Stichworte genügen — Vollständigkeit ist Aufgabe der Bestandsaufnahme.

  • Grobe Türliste

    Hauseingang, Keller, Müll- und Fahrradraum, Anzahl Wohnungen, Anzahl Gewerbeeinheiten.

  • Nutzergruppen

    Bewohner, Verwaltung, Hausmeisterdienst, Reinigung, Gewerbe — und wer wohin nicht soll.

  • Vorhandene Unterlagen

    Sicherungskarte, alter Schließplan, Herstellername auf einem Zylinder.

Der Leitfaden aus Verwaltungssicht steht unter Schließplan aus Verwaltungssicht. Was den Aufwand bestimmt: was den Aufwand an einer Stuttgarter Tür bestimmt. Erreichbar sind wir über so erreichen Sie uns in Stuttgart.

Anrufen

Sagen Sie, welche Türen im Objekt gemeinsam genutzt werden

Hauseingang, Keller, Müllraum, Laden — diese eine Aufzählung ist bereits der Anfang Ihres Schließplans.

Jetzt anrufen0176 4287 6015

Kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung zum Bedarf.